am 21. März 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Sonnencreme selber machen
Selbst gemachte Sonnencremes ziehen besser ein als gekaufte, bilden allerdings keinen anhaftenden Schutzfilm außen auf der Haut. Dieser Film wird bei gekauften Cremes jedoch mit Chemikalien erzielt, auf die es zu verzichten lohnt. Die selbstgemachte Creme muss dafür im Zweifel lieber zu oft als zu selten nachgeschmiert werden. Außerdem lässt sich ihr Lichtschutzfaktor nicht exakt bestimmen, daher ist besondere Vorsicht beim ersten Ausprobieren geboten!
Wer in der Cremeherstellung schon ein bisschen geübt ist, kann das Grundrezept ganz einfach zur Sonnenschutzcreme erweitern. Sie besteht ebenfalls aus einer Fettphase und einem Wasseranteil, dazu kommt ein zusätzlicher Filter gegen die UV-Strahlung. Als leicht erhältliche und handhabbare Filter bieten sich Zinkoxid oder fein gemahlenes Titandioxid an; es gibt inzwischen aber auch fertig gemixte Filter -je nach gewünschter Schutzstärke- online zu bestellen.
Zuerst wird der pulverförmige Filter in erhitztem Pflanzenöl aufgelöst. Zu dieser Fettphase wird wie bei anderen Cremes ein Emulgator (z.B. Tegomuls) und nach Belieben ein Konsistenzverstärker wie Kakaobutter für höhere Dickflüssigkeit hinzugegeben. Bevor die Mischung ganz ausgekühlt ist, können weitere Zusatzstoffe eingerührt werden, die speziell die durch die Sonne strapzierte Haut mit Feuchtigkeit und Vitaminen versorgen.
Dieser Eintrag wurde am 21. März 2009 um 17:44 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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