am 07. März 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Entspannung
Die Ringelblume nach Hildegard von Bingen
Die überall an Wegrändern wachsende heimische Ringelblume wird seit mittelalterlichen Zeiten wegen ihrer einzigartigen Wirkung bei der Wundheilung geschätzt. Der frisch gepresste Saft ihrer Blütenblätter hilft außerdem gegen Hühneraugen und Warzen.
Schon Hildegard von Bingen, die Urmutter der Naturheilkunde, hat die Ringelblume in einigen Rezepten verarbeitet. So sind von ihr u.a Anleitungen für eine Wundsalbe und Kompressen aus Ringelblumentee überliefert. Für eine Wundsalbe nach Hildegard soll man Blüten der Ringelblume in Fett (Schmalz), Speck und Butter kochen und anschließend die Blütenblätter herausfiltern und den Speck entfernen. Wenn das Fett erkaltet ist, kann man es auf die Wunde streichen. Kompressen, die in Ringelblumentee getränkt wurden, verschrieb Hildegard gegen unreine Haut.
Für den Tee werden 2 EL getrocknete Ringelblumenblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergossen. 5 Minuten ziehen lassen und die Blätter abfiltern. Dieser Tee soll innerlich eingenommen auch gegen Menstruationsbeschwerden helfen, allerdings wegen seiner magenreizenden Wirkung nur maßvoll getrunken werden.
Dieser Eintrag wurde am 07. März 2009 um 19:35 veröffentlicht und in Entspannung abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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