am 21. Februar 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Seife – fest contra flüssig
Den Klassiker Seife gibt es heute in diversen Farben, Formen und Duftrichtungen in flüssigem oder festem Zustand. Außer in der Konsistenz bestehen zwischen den beiden Grundtypen noch weitere Unterschiede. Feste Seife ist preisgünstiger, umweltschonender in der Herstellung und sparsamer, da sie als Konzentrat mit Wasser aus der Leitung angereichert wird. Allerdings enthält sie Natronlauge, die den normalen PH-Wert der Haut von 5,5 auf 7 bis 10 erhöht.
Dies führt zum Aufquellen der oberen Hautschicht und zum Feuchtigkeitsverlust, der erst nach etwa 3 Stunden wieder von der Haut ausgeglichen werden kann. Außerdem lässt sich feste Seife schlechter dosieren und nach dem Öffnen nicht mehr hygienisch aufbewahren. Flüssigseife, die regelmäßig ohne Natronlauge produziert wird und deshalb einen hautverträglichen PH-Wert hat, trocknet die Haut weniger aus, lässt sich gut dosieren und bleibt im Spender keimfrei.
Sie enthält allerdings diverse eventuell allergieauslösende Zusatzstoffe gegen bakterielle Verunreinigungen, für die ein flüssiges Produkt viel anfälliger ist als ein festes. Allergiker sollten zum Händewaschen daher am besten Naturseife benutzen, die auch keinerlei Duftstoffe enthält, während für Hände mit unempfindlicher aber trockener Haut flüssige Seife die beste Wahl ist.
Dieser Eintrag wurde am 21. Februar 2009 um 20:44 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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