am 26. August 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Hollywood-Trend: Micro-Needling
Es klingt zunächst äußerst abschreckend: ein nadelbesetzter Roller, der so genannte Dermraoller, wird über das Gesicht bewegt und setzt feine Nadelstiche in die Epidermis. Stars wie Angelina Jolie unterziehen sich dieser Prozedur für einen strahlenden jugendlich wirkenden Teint. Allerdings ist die Behandlung weit weniger schmerzhaft als angenommen, sondern eher mit unangenehmem Pieksen als ernsthaftem Schmerz verbunden.
Der Haut wird mit den Stichen vorgegaukelt, sie sei leicht verletzt. Daraufhin produziert der Körper in besonders großen Mengen Stoffe wie Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin, um den geschädigten Bereich schleunigst zu reparieren. Diese Helfer festigen und straffen das Bindegewebe. Neben einer allgemein durchblutungsfördernden Wirkung hat die Methode aber auch noch den Effekt, dass die oberen Hautschichten aufnahmefähiger für Pflegestoffe werden, die im Anschluss an die Behandlung dem Gewebe zugeführt werden.
Auch in Deutschland wird die Methode inzwischen in einigen Kosmetikinstituten angeboten. Besonders wichtig ist dabei die Abstimmung der Wirkstoffkombination. Da in dieser aufnahmefähigen Phase zugeführte Stoffe besoders tief in die Hautschichten eindringen können, dürfen in besonderem Maße nur hochwertige Pflegestoffe, die keine Allergierisiken bergen oder unerwünschte Rückstände im Körper hinterlassen, in die Haut geraten.
Dieser Eintrag wurde am 26. August 2009 um 10:30 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
1 Kommentar
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September 14, 2009
Permalink
haarentfernung berlin said:
Funktioniert gut, das Bindegewebe wird wirklich nachweislich gestrafft und die Durchblutung angeregt. Strafferes Gewebe ist die Folge.Habs ausprobiert.
Maike