am 23. August 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Arnika: Zauberblume für Wundheilung und Durchblutung
Die Arnika, im Volksmund auch Stichkraut genannt, steht heute unter Naturschutz und darf leider nicht in freier Wildbahn gepflückt werden. Getrocknete Blüten sind jedoch in Apotheken erhältlich, und aus Samen lässt sie sich auf dem Balkon selbst ziehen.
Arnika-Tinktur war schon im Mittelalter als Wundheilmittel Bestandteil vieler Hausapotheken. Außerdem wird die Pflanze für ihre durchblutungsfördernde Wirkung geschätzt, so dass sie inzwischen in zahlreichen Kosmetika gegen Cellulite zum Einsatz kommt. Auch als Frischekur für die Gesichtshaut bietet sich die kleine Pflanze mit der großen Wirkung immer an.
Nach klassischem volkstümlichem Rezept lässt sich eine Tinktur, die z.B. Verstauchungen und Blutergüssen beim Abheilen hilft, aus einer guten Handvoll Arnikablüten und einem halben Liter Branntwein herstellen. Das durchsichtige Glas mit dieser Mischung wird 8 Tage in die Sonne gestellt. Anschließend werden die Blüten abgefiltert und die Tinktur in ein undurchsichtiges Gefäß umgefüllt. Wer an unreiner oder fahler, müder Haut leidet, kann die Haut mit einem Gesichtsdampfbad aufmuntern und klären- eine Handvoll Arnikablüten mit kochendem Wasser übergießen, ein Handtuch über den Kopf legen und das Gesicht ausgiebig so nah wie möglich an der Flüssigkeit im Dampf „baden“.
Dieser Eintrag wurde am 23. August 2009 um 16:28 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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