am 20. Juli 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Vorsicht vor imitierter Markenkosmetik
Viele machen sich im Sommerurlaub ins südliche Europa, nach Nordafrika oder Asien auf, wo Stände und fliegende Händler Kosmetikartikel bekannter Luxusmarken zum Spottpreis anbieten. Meistens lassen sich Imitationen ganz leicht am unmöglich niedrigen Preis erkennen, der uns ja zum Kauf verleitet. In vielen Fällen, z.B. bei nachgeahmten Parfums, ergibt auch die Duftprobe deutliche Abweichungen vom Original.
Während manche Artikel nur durch schwächere Qualität auffallen, die nicht unbedingt abschrecken muss, enthalten einige jedoch auch gefährliche Inhaltsstoffe. Als billiges Konservierungsmittel wird in Plagiaten z.B. häufig Lackverdünner eingesetzt, der zu allergischen Reaktionen führen kann. Auch Urin ist schon als Haltbarmacher in Erscheinung getreten, der zwar nicht per se gesundheitsschädlich aber doch als Hautpflegemittel weniger beliebt ist.
Schließlich sollte man von allen zweifelhaften Artikeln Abstand nehmen, die Schutzfunktionen erfüllen sollen. In billigen Sonnenschutzmitteln kann etwa- ebenso wie bei gefälschten Designersonnenbrillen- der UV-Schutz fehlen und böse Überraschungen nach dem Sonnenbad bescheren.
Im Urlaub gilt grundsätzlich: wer sicher sein möchte, sollte in Drogerien und Kosmetikgeschäften einkaufen. In Südeuropa sind die dortigen Produkte an die gleichen EU-Richtlinien gebunden wie in Deutschland. Außerhalb Europas gibt der Fachhandel dagegen nur etwas größere Sicherheit als ein Straßenhändler, die Abweichungen von europäischen Kennzeichnungs- und Inhaltsbestimmungen sollte jeder im Hinterkopf behalten.
Dieser Eintrag wurde am 20. Juli 2009 um 12:29 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
kommentieren
Hier ist Deine Chance etwas dazu zu sagen.

0 Kommentare
jetzt einen schreiben?