am 03. Juli 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Pflegetipps
Urea in der Kosmetik
Urea oder Harnstoff- die Vorstellung, sich damit das Gesicht einzucremen, schreckt so manchen ab. Dabei enthält die Haut von Natur aus schon geringe Mengen Urea, die als wichtige Feuchtigkeitsbinder ihre Austrocknung verhindern. Der natürliche Harnstoff, den der Körper als Endprodukt von Aminosäureverbindungen produziert und über den Urin ausscheidet, ist ein völlig geruchloser und farbloser fester Stoff.
Schon im frühen 19. Jahrhundert gelang erstmals die synthetische Herstellung des Harnstoffs, der noch heute in vielen Teilen der Welt als Düngemittel eingesetzt wird. In der Kosmetik hat er sich seit einigen Jahren im Bereich der Pflege sehr trockener und von Neurodermitis geplagter Haut etabliert. Neben seinen hervorragenden feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften lindert er auch effektiv den Juckreiz, der Neurodermitikern regelmäßig schwer zusetzt.
Der Urea-Spiegel der menschlichen Haut sinkt bei jedem Waschen ab und ist bei Menschen mit den krankhaften Trockenheits-Symptomen permanent zu niedrig. Jüngere Forschungen haben bestätigt, dass sich der Urea-Gehalt der Haut durch den von außen über Lotionen aufgetragenen Wirkstoff tatsächlich erhöhen lässt.
Dieser Eintrag wurde am 03. Juli 2009 um 10:41 veröffentlicht und in Pflegetipps abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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