am 25. Juni 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Produkte
Seife selber machen
Aus Erzählungen der Großeltern kennen viele sicher noch die häusliche Seifensiederei, in der Oma zu Kriegszeiten Fett- und Knochenabfälle stundenlang zu brauchbaren Waschstücken zerkochte. Heute ist die Seifenherstellung keine unappetitliche Angelegenheit mehr, sondern kann als entspannendes Hobby viel Spaß machen und dabei zu duftenden, nach eigenen Kreationen geformten Dekostücken verhelfen, die sich besonders gut als Geschenke mit persönlicher Note eignen.
Als Einsteigerübung empfiehlt sich die gefahrlose Variante einer Gieß- oder Glycerinseife, die allerdings keine „echte“ Seife ist, da sie mit künstlichen Tensiden hergestellt wird. Echte Seife selbst zu schöpfen, ist auch nicht besonders schwierig, setzt wegen des Umgangs mit ätzender Lauge allerdings besondere Vorsicht und für Anfänger die genaue Beachtung einer Anleitung voraus. Für herumturnende Kinder und Haustiere ist die Seifenküche dann nicht der richtige Ort. Außerdem sollten vor dem Loslegen einige Schutzvorrichtungen bereit liegen, wie Brille, Plastikschürze und Handschuhe.
Die Zutaten gestalten sich übersichtlich: abgesehen von Natronlauge sind destilliertes Wasser und wahlweise verschiedene Pflanzenöle oder tierische Fette für eine Basisseife nötig. Duft- und Farbstoffe, die nach Belieben hinzugefügt werden können, sollten zur Vermeidung von Allergien den Anforderungen für kosmetische Mittel genügen.
Dieser Eintrag wurde am 25. Juni 2009 um 12:15 veröffentlicht und in Produkte abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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