am 04. Februar 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Pflegetipps
Braune Haut zu jeder Jahreszeit – Tipps zum Selbstbräunen
In den Anfangszeiten der Selbstbräuner erkannte man die Experimentierfreudigen oft an karottenrot-gescheckter Haut, die auffallend roch. Selbstbräunungsprodukte sind in den letzten Jahren so effektiv verbessert worden, dass sie nun für gleichmäßige, geruchsneutrale und natürlich wirkende Bräune sorgen können. Es gibt sie inzwischen als Lotion für den Körper, Creme für das Gesicht, Gel, Sprays oder Tücher.
Im wesentlichen sind für die Bräunung zwei Wirkstoffe verantwortlich, die oft in Kombination enthalten sind: Dihydroxyaceton (DHA) und Erythrolose. Beides sind zuckerähnliche Stoffe, die bei der Verbindung mit der Haut eine chemische Reaktion hervorrufen. Dadurch setzt nach einigen Stunden die Bräunung nur der obersten verhornten Hautschichten ein. Die Wirkstoffe selbst gelten grundsätzlich als ungefährlich für die Haut, allerdings sollte man sehr genau auf Haltbarkeitsdaten und Lagerung achten; denn bei zu langer Lagerzeit und zu hoher Temperatur kann DHA krebserregendes Formaldehyd bilden.
Wer sich bräunen möchte, sollte als Allergietest das Produkt am besten zwei Tage vorher an einer meist bekleideten Körperstelle (z.B. Oberarm) ausprobieren. Zu beachten ist vor allem, dass Selbstbräuner keinen Sonnenschutz bietet- die gebräunte Haut muss ebenso sorgfältig wie blasse gegen Sonneneinstrahung geschützt werden!
Dieser Eintrag wurde am 04. Februar 2009 um 18:12 veröffentlicht und in Pflegetipps abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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