am 15. Juni 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Pflegetipps
Hanföl für trockene und geschädigte Haut
Hanf war wegen der berauschenden Wirkung des in den Blättern enthaltenen THC lange Zeit verpönt und sein Anbau europaweit verboten. Dabei wurde er seit jeher aus vielen guten Gründen als Nutzpflanze geschätzt. Erst vor einigen Jahren begann hierzulande die Wiederentdeckung der Hanfpflanze in der Textil- und Kosmetikerstellung. Hanföl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen, die so gut wie kein THC enthalten. Die reifen Samen mit einem hohen Ölgehalt von 30- 35 % werden bevorzugt in Kaltpressverfahren bearbeitet, damit wertvolle Inhaltsstoffe nicht durch Hitze zerstört werden.
So finden sich im kaltgepressten Hanföl neben zahlreichen essentiellen Fettsäuren (über 70 %), darunter vor allem Linolensäure und Linolsäure, auch noch B- und E-Vitamine in hoher Konzentration. Als Speiseöl ist das hellgrün bis bräunlich gefärbte Öl mit nussigem Geschmack ebenso gut geeignet wie zur Hautpflege. Denn Linolensäure wirkt als Entzündungshemmer und kann innerlich angewandt die Blutgerinnung günstig beeinflussen.
Äußerlich angewandt zeigt es besonders positive Veränderungen an geschädigter, rissiger und sehr trockener Haut und hat sich bei der Behandlung von Neurodermitis und Schuppenflechte bewährt. Hanföl kann nicht nur die Haut nachhaltig vor Feuchtigkeitsverlust und Austrocknung schützen, sondern sogar die hauteigenen Lipide bei ihrer Regeneration unterstützen.
Dieser Eintrag wurde am 15. Juni 2009 um 08:40 veröffentlicht und in Pflegetipps abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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