am 14. Juni 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Kosmetik für Kinder – wie viel ist vernünftig?
Promi-Nachwuchs macht mit lackierten Nägeln, Schmuck und Parfumwolken vor, dass der Schönheitswahn inzwischen im Kinderwagen anzufangen hat. Wer versucht, sich diesem Trend zu widersetzen, hat es nicht leicht, will er seinem Kind den natürlichen Spaß am Verkleiden und Imitieren der Erwachsenen auch nicht ganz verderben. Einige spezielle Kosmetikprodukte für Kinder sind durchaus sinnvoll- den Horror des Haarewaschens kann besonders mildes Shampoo abschwächen, das nicht in den Augen brennt und möglichst mit witzigem Drumherum für Ablenkung sorgt.
Das Ziepen beim Kämmen können Produkte mit Panthenol oder 2in1- Shampoos vermeiden. Und das verhaßte Baden wird richtig schön, wenn ein Kind in riesigen Schaumbergen planschen kann. Da die in den Schaumbildnern enthaltenen Tenside der Haut Fett entziehen, trocknen Schaumbäder leider besonders stark aus. Aber etwa einmal pro Woche kann normale Kinderhaut dieses Vergnügen verkraften.
Lippenstifte und Lidschatten für Kids müssen wohl nicht unbedingt sein- gelegentlich mit Mamas abgelegten Schminkutensilien zu experimentieren macht aber sowieso viel mehr Spaß und lässt echteres Erwachsenenfeeling aufkommen als eine eigene Miniaturvariante. Deo und Parfum sind dagegen überhaupt nichts für Kinder. Bis zur Pubertät müffeln Kinder nicht, und vor allem sollten sie grundsätzlich nichts auf der Haut haben, was nicht auch beim Runterschlucken ungefährlich wäre.
Dieser Eintrag wurde am 14. Juni 2009 um 20:38 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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