am 27. Mai 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Produkte
Woraus besteht Haarspray?
Haarspray, der Klassiker unter den Stylingprodukten, kam 1955 in den USA auf den Markt. Möglich wurde diese Erfindung, nachdem Robert Abplanalp 1953 die Sprühdose entwickelt hatte. Haarspray wirkt wie ein künstliches auswaschbares Haarnetz- die enthaltenen Filmbildner legen sich um das Haar, stützen es ab und verschaffen ihm Glanz. Von den Anfangszeiten bis heute war Schellack, ein aus der Lackschildlaus gewonnenes Sekret, aus dem früher auch Schallplatten hergestellt wurden, als Filmbildner oft darin vertreten.
Schellack verursacht als Naturstoff im Gegensatz zu Kunstharzen keine Partikel, die nach dem Einatmen in der Lunge gesundheitlichen Schaden anrichten könnten. Weitere Bestandteile wurden jedoch wegen ihrer erwiesenen schädlichen Auswirkungen auf Umwelt oder Gesundheit inzwischen ersetzt. Bis in die späten 80er Jahre wurden neben Moschuspartikeln und Duftstoffen Treibgase aus Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) verarbeitet. Statt der umweltschädlichen FCKW werden inzwischen Propan-Butangemische verwendet.
Für Glanz und angenehmen Duft können heute überwiegend pflanzliche und mineralische Stoffe wie Seidenproteine und Pflanzenöle sorgen. In vielen Produkten finden sich trotzdem weiterhin einige Chemikalien: Polyvinylpyrrolidon oder Polyvinyacetat als Filmbildner, Etanol als Lösemittel und Silikonöle zum Schutz des Haares gegen UV-Strahlen.
Dieser Eintrag wurde am 27. Mai 2009 um 13:31 veröffentlicht und in Produkte abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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