am 01. Mai 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Manuka – das neuseeländische Teebaumöl
Manukaöl wird aus den Blättern und Zweigen des in Neuseeland beheimateten East Cape Chemotyps, der zur Familie der Myrtengewäches zählt, hergestellt. Die Maori verwendeten schon Rinde und Samen des Baumes, um daraus verschiedene Tinkturen gegen Verdauungsstörungen und Hautausschläge zu brauen. Die ersten europäischen Einwanderer bevorzugten dagegen Tee aus den Blättern.
Manuka wird in ähnlicher Anwendung wie australisches Teebaumöl in der Kosmetik gern verarbeitet, ist jedoch wesentlich teurer als sein australischer Nachbar und daher nicht ganz so weit verbreitet. Seine Wirkung gegen Pilze und Bakterien wird genauso geschätzt wie der heilender Einfluss auf Entzündungen, allergische Hautreaktionen und Akneerkrankungen. Außerdem dient Manukaöl als natürliches Insektenabwehrmittel und als Konservierungsmittel für Kosmetika.
Auch Manukaöl, das schon von Natur aus höchste Konzentrationen an Triketonen, Monoterpenen und Sesquiterpenen enthält, und oft als Konzentrat angeboten wird, sollte nur in sehr hoher Verdünnung mit einem Anteil (als Konzentrat) von unter 2,5 % in der Hautpflege verwendet werden.
Dieser Eintrag wurde am 01. Mai 2009 um 10:59 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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