am 07. April 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Haare färben mit dem Klassiker Hennapulver
Bei der Frage, ob Hennapulver kalt oder warm aufgetragen wird, scheiden sich die Geister. Die meisten Anleitungen raten zur warmen Variante:
Das Pulver wird mit heißem- gekochten und etwas abgekühlten- Wasser zu einem dickflüssigen Brei verrührt. Ein Eigelb und ein EL Pflanzenöl verbessern die Konsistenz und pflegen zusätzlich. Beim Auftragen sollte man Handschuhe tragen, die Haut bleibt sonst langfristig verfärbt. Auch Spritzer im Gesicht und an den Ohren müssen so bald wie möglich abgewischt werden. Wenn die Masse auf dem Kopf verteilt ist, empfiehlt sich, den Kopf mit 2 etwa 40 cm langen Bahnen Alufolie zu umwickeln, eine um den Hinterkopf, eine vom Haaransatz bis über die Ohren. Dadurch wird die Kleidung geschützt und die Wärme gehalten. Das Masse muss mindestens 2 Stunden einwirken und dann gründlich ausgespült werden.
Da das Pulver erst nach einigen Stunden mit Wasser vollständig chemisch reagiert und seine intensive Farbwirkung entfaltet, wird zum Teil empfohlen, die Masse kalt anzurühren und vor dem Auftragen einen Tag stehen zu lassen. Die warme Färbung wirkt allerdings auch schon sehr intensiv.
Achtung: Einen bis zwei Tage nach dem Färben sollte Baden in Chlorwasser vermieden werden, das Haar kann sonst grünstichig werden!
Dieser Eintrag wurde am 07. April 2009 um 18:33 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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