am 07. April 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Pflegetipps
Henna als Haarpflege – und Färbemittel
Rote Haare liegen wieder im Trend- auf Hollywoods Köpfen zeigt sich seit diesem Frühjahr neben blond auch mal wieder mahagoni. Wer auf Chemie verzichten möchte, kann beim Färben mit Henna seinem Haar auch gleich eine Extraportion Pflege gönnen. Das im Orient traditionell zur Körperbemalung verwendete Pflanzenpulver, das aus dem Strauch Lawsonia inermis gewonnen wird, gibt es inzwischen in verschiedenen Farbnuancen in Pulverform von schwarz über braun, rot, tiefrot bis farblos.
Am preiswertesten sind die Pulver in türkischen Gemüseläden. Allerdings sind alle Farbtöne außer rot und neutral mit zahlreichen anderen Stoffen angereichert und enthalten kaum Hennapulver. Echtes Henna ist entweder das rote Pulver aus den im Herbst geernteten Blättern oder das farblose aus den im Frühjahr gewonnen nicht pigmentierten Blättern. Intensität und Nuance des Rottons hängen neben der Naturhaarfarbe von der Reife der Blätter ab.
Auf hellblondem Haar wird pures rotes Henna immer kupferrot bis orange und ist mit größter Vorsicht anzuwenden. Wer aber einen möhrchenroten Schopf haben möchte, sollte am besten an einer Haarsträhne vorab testen. Auf allen Haarfarben von mittelblond bis schwarz kann es in verschiedenen Mischungen für Glanz, Volumen und intensive Farbeffekte sorgen. Nebenbei repariert eine Färbung mit Henna angegriffene und trockene Kopfhaut.
Dieser Eintrag wurde am 07. April 2009 um 17:32 veröffentlicht und in Pflegetipps abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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