am 23. März 2009 - von Kosmetik-Blog abgelegt in Sonstiges
Moschus: Aphrodisiakum und Heilmittel aus dem alten China
Als Duftnote klassischer Herrenparfums ist Moschus schon seit langem bekannt. Seit den 80er Jahren ist er auch in Unisex- und Damendüften gleichbleibend beliebt und aus der Parfumherstellung nicht mehr wegzudenken. Moschus wurde ursprünglich aus den Sexualdrüsen des in Asien beheimateten Moschushirschs gewonnen und linderte im antiken China schon zahlreiche Beschwerden wie Krämpfe oder Nervenkrankheiten.
Dafür wurde der Hirsch erlegt und seine mit dem Lockstoff angereicherte Brunftdrüse abgeschnitten und getrocknet. Heute werden zur Parfumherstellung keine Moschushirsche mehr ausgerottet, vielmehr imitiert der synthetisch hergestellte Duftstoff das Original nach dem Geruch mittlerweile perfekt. Moschus entfaltet sowohl eine herb-animalische leicht ledrig-schweißige als auch eine warm-süße Duftnote. Er wird in zahlreiche Parfums aber nicht nur aufgrund seines einzigartigen Dufts, sondern auch wegen seiner besonderen Qualitäten als Fixateur eingearbeitet- da er leicht eine Verbindung mit der Haut eingeht, sorgt er für gute Anhaftung des Parfums.
Die stark aphrodisische Wirkung des Moschus resultiert daraus, dass es als Pheromon die menschlichen Sexuladrüsen beeinflusst. Übermäßiger Einsatz des Duftstoffs kann allerdings auf das andere Geschlecht ebenso unangenehm wirken wie etwa intensiver Schweißgeruch. Das Erfolgsrezept für alle Musk-Parfums ist daher besonders vorsichtige Dosierung.
Dieser Eintrag wurde am 23. März 2009 um 20:14 veröffentlicht und in Sonstiges abgelegt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag per RSS oder Email (siehe unten) abonnieren Sie können einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback aus ihrem Blog absetzen.
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